“Mare nostrum” – Aufgenommen. Abgeschoben. Vermisst.

“Teatro Libero” zeigt im Rahmen des ´eigenarten-Festival´:
Mare Nostrum
Aufgenommen. Abgeschoben. Vermisst.
»Unser Meer«? Wem gehört dieses Meer, auf dem sich seit Jahren eine menschliche Tragödie abspielt? In seinen Wellen verschmelzen Verzweiflung, Illusion und Hoffnung der Menschen, die unter Lebensgefahr dieses »fürchterliche Meer« überqueren. Tanz, Musik, Bilder und Fragmente aus wahren Begebenheiten erzählen in dieser Produktion von TeatroLibero über die verstörenden Flüchtlingsdramen im Mittelmeer.

Buch: Björn Gülsdorff, Marina Siena. Choreografie: Marina Siena, Giovanni Zocco.
Darstellung: Ensemble des TeatroLibero. Videoart: Simone und Thorsten Dibowski. Fotografie: Eleonora Cucina. Cello: Barbara Hanssen. Regie: Marina Siena.

Auszüge am Samstag 25.10.2014 – 19 Uhr
St.-Pauli-Kirche
Pinnasberg 80, 20359, Hamburg

Premiere am Sonntag 26.10.2014
und Montag 27.10.14 um 20 Uhr
Hamburger Sprechwerk
Klaus-Groth-Straße 23, 20535, Hamburg

Mare nostrum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Eleonora Cucina

“Mare Nostrum?” auf Kampnagel

Am Sonntag, 23.2.14 zeigen wir im Rahmen einer Veranstaltung von Kampnagel in Kooperation mit dem Hamburger Sprechwerk: Auszüge aus unserer Neuinszenierung von “Mare Nostrum?”Mare Nostrum? - Petra Frank mit dem TeatroLibero Ensemble

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Eleonora Cucina

Mare Nostrum Programmheft zum Download als PDF

So ähnlich – so anders

Melchior FrankAktuell zu “Die Schublade” der Kurzfilm „So ähnlich-so anders“, ein schlichter, poetischer Minifilm

Hier ansehen!

Zu sehen im MuT Theater am

13. April 2008
19. April 2008
20. April 2008

Die Schublade Über Die Schublade:
Was passiert, wenn ein Kind anders ist, in keine vorgefertigte Schublade passt, keinen Fußball mag,
zu sensibel oder zu wenig leistungsstark ist? Hat unsere Gesellschaft genug Respekt für die Identität aller Kinder? In der europäischen Stadt Hamburg wird für das Wohl und die Zukunftsperspektiven der Kinder sehr viel getan. Diese Kinder sind Söhne und Töchter der technischen und kulturellen Entwicklung, der Globalisierung. Sie entwickeln neue Identitäten und sprechen mehrere Sprachen. Doch wir sind oft nicht in der Lage, ihnen zuzuhören. Um sie herum bewegt sich die Gesellschaftsmaschine, manchmal allzu schnell und unheilvoll. Durch das Spiel und Komplizenschaft eines gemeinsamen Raumes, „rebellieren“ die Kinder gegenüber den Erwachsenen und der Gesellschaft, die sie in Schemen einordnen möchte und führen eine Art Verteidigung aus, um den Erwachsenen zu zeigen, wie sie die Welt wahrnehmen. Im Laufe der Handlung fangen alle langsam an, miteinander zu kommunizieren, auch wenn in unterschiedlicher Art und Weise. Durch die Emotionen, das Spiel, die Ironie, die Körpersprache, die Berichte, werden Emotionen wie Angst, Wut, Einsamkeit, Frust, Freude, Spaß und Vernachlässigung anhand von verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen dargestellt. Der Reichtum des “anders sein” gilt als Brücke zwischen den inneren und äußeren Gegensätzen.

Herzlichen dank an die Kinder:
Alessandro, Giorgia und Riccardo Campione, Sofia Ferriani, Melchior Frank, Laura Gerloff, Felix Koehn, Therese Mayer, Paula und Vito Richter, Vladimir Steer, Dmitri Vassiliev, an ihre Eltern,
Tina Rempath von der Tanzfabrik und an Christian Lamberti